Aktuelle Neuigkeiten von
Roth & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft„Rentenabzugsteuer“: DStV-Präsident Lüth erneut im Austausch
Immer mehr Rentner sind verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Viele aber können damit nicht umgehen und kontaktieren eine Steuerkanzlei oder das Finanzamt, weiß der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV) Torsten Lüth. Das trage auch zu einer höheren Arbeitsbelastung bei.
Umwandlung von Steuerfreibeträgen zu Gutschriften: Effekte auf Entlastungswirkung und Beschäftigung
Wenn der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer komplett umgestellt würde auf eine Steuergutschrift, würden die unteren Einkommensgruppen stärker davon profitieren, die Beschäftigung würde aber sinken. Das hat eine Modellrechnung des ifo Instituts ergeben, die im Auftrag des Zentrums für neue Sozialpolitik (ZSP) erstellt wurde.
Unwirksame Minderjährigenehen: Neuregelung zu Folgen beschlossen
Der Bundestag hat am 07.06.2024 einen Gesetzentwurf zum Schutz Minderjähriger bei Auslandsehen (BT-Drs. 20/11367) in der vom Rechtsauschuss des Bundestages geänderten Fassung angenommen.
Öffentliche Aufträge: Rechtswidrig von Vergabeverfahren ausgeschlossener Bieter kann Schadensersatz verlangen
Ein rechtswidrig von einem Vergabeverfahren ausgeschlossener Bieter kann Schadensersatz wegen des Verlusts einer Chance verlangen. Dies stellt der Europäische Gerichtshof (EuGH) klar.
Anlieger: Kann Wiederherstellung der Erreichbarkeit seines Grundstücks für Kraftfahrzeuge verlangen
Das Recht eines Grundstückeigentümers auf Anliegergebrauch schützt zwar nicht vor Erschwernissen der Erreichbarkeit, die sich aus der besonderen örtlichen Lage ergeben. Deswegen kann ein Anlieger nicht verlangen, dass sein Grundstück über einen bestimmten oder für ihn günstigen Weg mit einer öffentlichen Straße verbunden wird. Wohl aber kann er beanspruchen, dass es überhaupt wieder mit einer öffentlichen Straße verbunden und seine Erreichbarkeit für den Kraftfahrzeugverkehr hergestellt wird, wie das Verwaltungsgericht (VG) Gießen entschieden hat.
Zu viele Glücksspielgeräte aufgestellt: Gaststättengewerbe zu Recht untersagt
Unter anderem wegen illegaler Glücksspielgeräte muss eine Gaststättenbetreiberin hinnehmen, dass sie kein Gaststättengewerbe mehr ausüben darf. Dies hat das Verwaltungsgericht (VG) Gießen in einem Eilverfahren entschieden.
